Geschichte

(Hausser Werk in Neustadt bei Coburg/ Bayern)
Ab ca. 1953 produzierte die Firma Hausser mit Sitz in Neustadt bei Coburg nach dem 2. Weltkriegdie ersten Elastolin Spielzeuge und Elastolin Figuren aus Hartplastik bis zu deren Konkurs im Jahre 1983. Diese Figuren begleiteten meine Jugend und stellen sich aus heutiger Sicht als weitläufiges Feld mit vielen Varianten dar. Ich versuche einiges davon in meiner Homepage aufzuzeigen.
Für Fragen und Anregungen stehe ich gern zur Verfügung. Sollten Sie selbst Figuren oder Zubehöre besitzen und mir anbieten wollen, würde ich mich sehr darüber freuen und auch gut bezahlen. Für Angebote, Fragen oder Anregungen benutzen Sie bitte das Kontaktformular.
Since around 1953 the company Hausser  located in Neustadt near Coburg produced the first Elastolin
hard plastic figures after WWII. These figures have been with me since my childhood and were made in
many variations by viewings of today. I try to show a few of them in my homepage. For suggestions and questions I will be open for you.
If you own figures or assessories and will offer them to me, I will be glad about this and give you a good
offer if I am interested. There are so many variations and paintings on each single figure and I want to
complete my collections as best as I can. For questions, suggestions or offers, please use my email form. I am happy to reply them.

Die Geschichte von Hausser etwas ausführlicher für alle Interessierten

Winnetou, sein Vater Intschu Tschuna und 3 Häuptlinge in Bem.1
Die Spielzeugfirma Hausser wurde im Jahre 1904 in Ludwigsburg von den Brüdern Max und
Otto Hausser gegründet. Anfangs stellten sie neben vielen anderen üblichen Kinderspielen und
Kinderspielzeugen auch kleine Figuren aus Masse ( Sägemehl und Leim auf Drähten, sogenanntem
Komposition ) her. Mitte 1930 zog die Firma nach Neustadt bei Coburg um. Die meisten herge-
stellten Figuren waren entsprechend des politischen Umfeldes Soldaten und Kriegsspielzeug aber
auch Tiere aus Übersee und heimischen Wald- und Haustieren her. In den Kriegsjahren wurden
auch erste Versuche zur Herstellung von Plastikfiguren unternommen ohne in Produktion zu gehen.
Aus Materialmangel durch Kriegsabgaben wurde die Figuren- Produktion während des 2. Weltkrieges
zwangsläufig unterbrochen. Nach Kriegsende hat Hausser die Produktion von Spielen und Spielzeugen
wieder aufgenommen. Viele dieser Produkte tragen daher die Kennzeichnung „Made in US-Zone“.
Etikett einer Geschenkaufmachung für Masseindianer
diverse "J" Cowboy Figuren

„Der Artikelaufkleber einer Geschenkpackung für Masse- Wildwestfiguren OMHL steht hier für
Otto und Max Hausser Ludwigsburg“

Ab 1952 wurden die ersten ‚Wild West‘ Cowboy und Indianer Figuren hergestellt. Die ersten Wildwest-figuren waren noch grob geformt und bestanden aus farbigem Kunststoff, der der Hautfarbe
angepasst war, ihnen folgten die Karl May und Prinz Eisenherz Serien ab 1955.

Ab ca. 1952 wurden die ersten ‚Wild West‘ Cowboys und Indianer Figuren hergestellt. Die ersten Wildwestfiguren waren noch grob geformt und bestanden aus farbigem Kunststoff, der der Hautfarbe oder der Kleidungsfarbe angepasst war, ihnen folgten die Karl May und Prinz Eisenherz Figuren- Serien ab 1955.

Diese Figuren waren sehr fein und detailreich ausgearbeitet qualitativ hochwertig bemalt.
Anregungen hierfür nahm Hausser offenbar aus Sehnsüchten der Deutschen nach Abenteuern,
die durch Hal Fosters Prinz Eisenherz Comic- Serien und durch entsprechende Kinofilme auf
großes Interesse stießen. Bis ca. 1961 kamen weitere Freunde unserer Helden ebenfalls großartig
modelliert und bemalt hinzu. Im Katalog aus dem Jahre 1967 wurden die Masse Figuren zum
letzten Mal aufgeführt und verschwanden so nach und nach aus den Regalen in den Spielzeug-
geschäften.

diverse weitere "J" Cowboys
Auf die verschiedenen Versionen und Bemalungen gehe ich auf anderer Stelle ein.
Die ersten dunkelgrünen Plastiksockel waren durch ein gestanztes „J“ in der runden Vertiefung zu
erkennen. Danach folgte ein kräftig gelbgrüner Sockel für die Karl May Figuren und ein perlmutt-
farbener Sockel für die mittelalterlichen Figuren bis etwa zum Produktionsjahr 1961. Hausser
sockel sind auf der Unterseite von Anfang bis Ende der Produktionsjahre immer an dem runden
erhabenen Punkten zu erkennen.
 
Im Gegensatz zu Hausser hat der Sockel aus der späteren Fertigung durch die Firma Preiser
keinen runden erhabenen Punkt mehr. Auch ist der Schriftzug Elastolin etwas verändert worden.
Hausser produzierte seine Spielzeuge und auch die Figurenbis 1983 und ging dann leider in
Konkurs.
Hausser Sockel mit erhabenem Punkt ( runde Erhebung )
For international collectors or Elastolin Hausser friends, please mail me through the contact form if you want to learn something about Hausser company history from their beginning in 1904 till they gave up in 1983.
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